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Ausstellung: ERINNERN heißt KÄMPFEN

Oberschule erinnert an Todesopfer rechter Gewalt

Ausstellung: „Erinnern heißt Kämpfen! Zwischen Anerkennung und Vergessen. Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990“ im März in Seesen

Mindestens zehn Menschen wurden in Niedersachsen seit 1990 aus rechten Motiven umgebracht. Staatlich anerkannt als Todesopfer rechter Gewalt sind bisher nur zwei von ihnen. So unterschiedlich die einzelnen Tatkontexte waren, es eint sie, dass die Täter ihre Opfer nicht wahllos aussuchten. Ihr Hass richtete sich nicht gleichermaßen gegen alle Menschen, sondern gegen Menschen, die sie bestimmten Gruppen zuordneten.

Ausstelungsplakat

Die Projektgruppe „Nie wieder ist jetzt!“ der Oberschule Seesen, die jüngst auch von ihrer Fahrt in die Gedenkstätte Auschwitz berichtet hat und von Lehrer Cedric Carenini begleitet wird, zeigt diese Ausstellung. Finanziert werden die Ausstellung und das Rahmenprogramm auch aus Spenden, die im Rahmen einer der Demonstrationen gegen Rechtsextremismus in Seesen gesammelt wurden. Die Ausstellung wird vom 11. bis 19. März im Schulzentrum sowohl in der Oberschule als auch im Jacobsongymnasium gezeigt und steht dort Schulklassen nach vorheriger Anmeldung (gedenken@sz-seesen.de) zur Verfügung. Vom 21. bis 25. März wird die Ausstellung im Bürgersaal des Jacobsonhauses täglich zwischen 11 und 15 Uhr für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Führungen und Betreuung übernehmen Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe der Oberschule. Der Eintritt ist frei. Im Zusammenhang mit der Ausstellung finden zwei Veranstaltungen statt: Am 10. März 2026 wird die Ausstellung mit der Journalistin Andrea Röpke in der Mensa um 17 Uhr der Oberschule eröffnet. Am 20. März (15 Uhr) findet im Bürgersaal des Jacobsonhauses eine Gedenkveranstaltung mit Beiträgen der Schülerinnen und Schüler und Einblicke in die Arbeit der Gedenkinitiative „Alex Selchow“ aus Rosdorf statt. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Göttinger Musikerin Maja Hilke. Beide Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In der Schule haben bereits erste Workshops stattgefunden. Die Ausstellung wurde erstellt durch die Mobile Beratung Niedersachsen, die Betroffenenberatung Niedersachsen und durch Distance – Ausstieg Rechts Niedersachsen und ist gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ).

Ankündigung: „Erinnern heißt kämpfen“ im März 2026

Die Schulen im Schulzentrum Seesen werden im März 2026 die Wanderausstellung „Erinnern heißt Kämpfen! Zwischen Anerkennung und Vergessen. Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990“ in Seesen zeigen. Ort und Datum werden noch bekanntgegeben. Geplant ist auch ein Rahmenprogramm. Die Ausstellung wird auch mit Spenden finanziert, die Seesener bei einer Demonstration im Febraur 2025 gegen Rechtsextremismus zu diesem Zweck gesammelt hatten.

„Mindestens zehn Menschen wurden in Niedersachsen seit 1990 aus rechten Motiven umgebracht. Staatlich anerkannt als Todesopfer rechter Gewalt sind bisher nur zwei von ihnen.“ heißt es in der Ausstellungsbeschreibung. Ihnen und den Hintergründen der Taten widmet sich die Ausstellung. Mehr Details finden sich unter erinnern-heisst-kaempfen-nds.de

Eine weitere Ausstellung zu Überlebenden der NS-Verfolgung ist für den Herbst 2026 geplant.

Ausstellung „Was‘ los, Deutschland!?“

Die Oberschule Seesen zeigt im März die Wanderausstellung: „Was‘ los, Deutschland!? Ein Parcours durch die Islamdebatte“ der CD-Kaserne Celle.

2. – 17. März 2022
Aula im Schulzentrum
Donnerstags 13 – 17 Uhr
Gruppen auch während der Schulzeiten (bitte anmelden)
Eintritt frei

Infos zur Ausstellung: https://waslosdeutschland.info/

Gefördert durch „Partnerschaft für Demokratie Landkreis Goslar“ (weitere Infos: https://www.demokratie-leben.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/wanderausstellung-was-los-deutschland-ein-parcours-durch-die-islamdebatte-1-665)

Kunterbunte Kinder Kunst

Eine Ausstellung der Oberschule Seesen im Städtischen Museum Seesen

Emilie , Stella, Saskia und Lisanne bereiten die Ausstellung vor.

Wie der Titel der Ausstellung bereits verrät, erwartet Sie eine kunterbunte Mischung unterschiedlicher Schülerwerke von Jahrgang 6 bis 10 aus unterschiedlichen Methodenbereichen. Darunter befinden sich u.a. tragbare Hüte aus Papier, Collagen, Nanas am Kleiderbügel, Stimmungsporträts, Fotostorys, Comicelemente wie Comicfiguren aus Pappmaschee und Soundeffekte, Papierblumengeflechte, eine Müll-Assemblage und die kindliche Vorstellung von Wunschmaschinen.
Als besonderes Highlight bieten wir Tiertotems aus Ytong an, die direkt vor Ort im Museum Seesen oder auf bei Ebay Kleinanzeigen (https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ytong-tiertotems-mit-acrylfarbe-bemalt/1144439623-246-2795) für eine kleine Spende ab 5 Euro erworben werden können und am Ausstellungsende am Montag, den 19. August persönlich oder nach Absprache auch früher abgeholt werden können.
Am Mittwoch, den 19. Juni 2019 wird die Ausstellung um 11:30 Uhr durch eine musikalische Darbietung der Schüler der Oberschule Gizem und Lucas Julian am antiken Steinway Klavier, dem Schatz des Museums, eröffnet. Zusätzlich werden Sie von dem Filmprojekt des Wahlpflichtkurses Kunst aus Jahrgang 8 mit ihrer Interpretation von Niki de Saint Phalles Schießbildern am Eingang begrüßt.
Viel Freude an unseren Kunstwerken wünscht Ihnen die Oberschule Seesen!