Die Band Eagles of Death Metal hat nach den Anschlägen von Paris vor einem Jahr unter dem Motto Play it forward dazu aufgerufen den Song I Love You All The Time zu covern. Das hat das Projekt Generation of Respect (GoR) auch getan. Hier ist das Ergebnis:
Auch in diesem Jahr wurde die Oberschule von Profi-Musikern besucht. Im Rahmen des Internationalen Musikfests Harz konnte diese „Musik zum Anfassen“ wieder ermöglicht werden. Das Duo Iserte (Cello und Saxophon) gab einen Einblick in klassische Musikrichtungen und die Instrumente. Auf der Aulabühne erlebten Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang sowie die beiden Rockklassen aus Jahrgang 7 und 8 die klassischen und zeitgenössischen Musikstücke. Witold Furmanowicz (Fagott) und Gintaras Janusevicius (Klavier) zeigten dann anderen Schülergruppen die Besonderheiten ihrer Instrumente und begeisterten mit den einfallsreichen Möglichkeiten. „Die klassische Musik wird so durch persönliche Kontakte in die Schulen getragen. Die jungen Künstler machen verständlich, dass Musik eine Sprache ist, die von allen Menschen verstanden werden kann“ erläutern die Vertreter des Musikfests, Gerlinde und Rolf Tönges, das Ansinnen der Organisatoren. Musiklehrer Herr Nies betont abschließend die Bedeutung der „unterhaltsamen, schülernahen und lehrreichen“ Darbietungen für die musikalische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.
In der Jugendfreizeitstätte Seesen hat die Schulband an einem umfangreichen und professionellen Coaching teilgenommen. Jan Hagerodt (Bandcoaching) und Benjamin Klingebiel (Fotografie) arbeiteten mit den Musikern über ein ganzes Wochenende hinweg. Eine gelungene Veranstaltung!
Schulband bei JFS BackstageSchulband bei JFS Backstage
Gemeinsam mit Bürgermeister Erik Homann präsentiert die Gruppe die Ergebnisse Ihrer Austauschwoche und ermutigt junge Schüler für den Austausch im nächsten Jahr.
“Take a risk. Come together.” Unter diesem Motto endete am Freitag der erstmalig durchgeführte deutsch-polnische Austausch der Oberschule Seesen mit der Partnerschule Zespol Szkol Nr. 1 im. Gustawa Morcinka in Tychy (Tichau) in Oberschlesien. Schulleiterin Frau Tuchtfeld fasst die Meinung aller Beteiligten treffend zusammen „Es wird nicht der letzte Austausch bleiben!“
Zehn polnische und zehn deutsche Schüler haben das Abenteuer Austausch gewagt, mit dem Ziel den Nachbarn und seine Lebensweise genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass zunächst Vorurteile im Raum stehen, lässt sich nicht abstreiten: Das Klischee von erzkatholischen, aber klauenden und Wodka trinkenden Polen ist in Deutschland jedem schon einmal begegnet. Und viele Polen sehen in den Deutschen den gefühlskalten Streber, der mit seinem Reichtum protzt und die Weltherrschaft ansteuert. „Beide Bilder erzeugen nicht unbedingt Sympathien füreinander und tragen auch nicht zu einer gelungenen Nachbarschaft bei. Somit war das Thema der Austauschwoche schnell gefunden: Vorurteile.“ erläutert die betreuende Lehrerin Frau Drescher die Herangehensweise.
Gutgelaunt entdecken deutsche und polnische Schüler gemeinsam die deutsche und polnische Küche.
Bereits im März hat sie sich mit Herrn Borkowy, Lehrer der polnischen Partnerschule, getroffen, um die gemeinsame Woche zu planen. Beide waren sich einig, dass im Zentrum des Austauschs die Kultur und die Geschichte des jeweiligen Landes, die die Lebensart maßgeblich prägen, stehen sollten. So besuchten die Schüler gemeinsam die Stadt Goslar, um bei einer Stadtführung das Mittelalter zu erkunden.
Seit einigen Wochen finden am Sonnenberg umfangreiche Arbeiten statt: Die Oberschule Seesen bekommt einen neuen Schulhof. Mit Blick über Seesen können die Schüler dort zukünftig ihre Pausen verbringen. Fest eingeplant sind neben ruhigen Sitzgelegenheiten auch Kletter- und Spielbereiche. Dazu sind zwei Fußballkäfige fest eingeplant. Gemeinsam mit den Ingenieuren des Landkreises, des ausführenden Büros Damer und Partner und der Landschaftsarchitektin Frau Hottenrott (Villa Lila) hat die Schule den modernen Hof entwickelt. Dabei waren an mehreren Projekttagen auch die Schüler eingebunden und aufgefordert, ihre Ideen einzubringen und den Gesamtplan mit zu entwickeln. „Das ist schon ein toller Moment für uns als Schule, aber besonders für die vielen engagierten Schülerinnen und Schüler, zu sehen, dass ihre Planungen nun Realität werden“ erklärt der stellvertretende Schulleiter Herr Beyer. In mehreren Workshops haben die Schüler im vergangen Jahr erste Ideen gesammelt, später aber auch Abwägungsprozesse durchgeführt. Dabei wurde viel im Gelände, aber auch an Modellen gearbeitet. Schließlich erörterten auch die Lehrkräfte Möglichkeiten und Bedarf „Der aktuelle Plan trägt ganz deutlich die Handschrift der Schule, auch wenn nicht ganz alles umgesetzt werden konnte“ betont Herr Beyer. „Die Einbindung der Schüler wird auch dazu beitragen, dass die Schüler die neuen Flächen als eigenen Hof verstehen und auch zukünftig Ideen zur Weiterentwicklung der Pausenbereiche einbringen werden.“ So entwickelt sich beispielsweise bereits jetzt direkt neben der derzeitigen Baustelle ein neuer Schulgarten.
Ein schülergerechter, bewegungsfreundlicher und naturnaher Schulhof ist zeitgemäß. Als Ganztagsschule verbringen nach Angaben der Schule im kommenden Jahr mehr als 60 % der Schüler mindestens zwei Tage bis 15.30 Uhr in der Schule und verbringen damit auch ihre Mittagspause dort. Auch ist seit der Auflösung der Orientierungsstufe vor über zehn Jahren die Schülerschaft jünger geworden. „Unsere grauen Waschbetonflächen passen schon lange nicht mehr zum Schulbetrieb und den aktuellen Anforderungen der Schule“ erklärt Herr Beyer „Aus vielen Studien ist längst bekannt, dass eine freundliche und bewegungsfördernde Umgebung ganz unmittelbar Auswirkungen auf den Lernerfolg hat.“
Die Kosten der Baumaßnahme betragen 250 000 Euro einschließlich der Planungskosten. Die Bauarbeiten sollen bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein. Nach den Ferien plant die Schule natürlich eine große Eröffnungsfeier.
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