Kunterbunte Kinder Kunst

Eine Ausstellung der Oberschule Seesen im Städtischen Museum Seesen

Emilie , Stella, Saskia und Lisanne bereiten die Ausstellung vor.

Wie der Titel der Ausstellung bereits verrät, erwartet Sie eine kunterbunte Mischung unterschiedlicher Schülerwerke von Jahrgang 6 bis 10 aus unterschiedlichen Methodenbereichen. Darunter befinden sich u.a. tragbare Hüte aus Papier, Collagen, Nanas am Kleiderbügel, Stimmungsporträts, Fotostorys, Comicelemente wie Comicfiguren aus Pappmaschee und Soundeffekte, Papierblumengeflechte, eine Müll-Assemblage und die kindliche Vorstellung von Wunschmaschinen.
Als besonderes Highlight bieten wir Tiertotems aus Ytong an, die direkt vor Ort im Museum Seesen oder auf bei Ebay Kleinanzeigen (https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ytong-tiertotems-mit-acrylfarbe-bemalt/1144439623-246-2795) für eine kleine Spende ab 5 Euro erworben werden können und am Ausstellungsende am Montag, den 19. August persönlich oder nach Absprache auch früher abgeholt werden können.
Am Mittwoch, den 19. Juni 2019 wird die Ausstellung um 11:30 Uhr durch eine musikalische Darbietung der Schüler der Oberschule Gizem und Lucas Julian am antiken Steinway Klavier, dem Schatz des Museums, eröffnet. Zusätzlich werden Sie von dem Filmprojekt des Wahlpflichtkurses Kunst aus Jahrgang 8 mit ihrer Interpretation von Niki de Saint Phalles Schießbildern am Eingang begrüßt.
Viel Freude an unseren Kunstwerken wünscht Ihnen die Oberschule Seesen!

Oberschule Seesen lässt Schüler wählen

Bereits am Donnerstag vor der Europawahl haben die Schüler der Oberschule Seesen gewählt. Im Rahmen des bundesweiten Projekts JUNIORWAHL waren alle 303 Schüler aus den Jahrgängen 8 – 10 aufgerufen ihr Votum für die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments abzugeben. „Natürlich hat das Ergebnis keinen Einfluss auf die echten Wahlen, aber es zeigt doch ein Stimmungsbild unter unseren Schülern“ ordnet der stellvertretende Schulleiter Daniel Beyer das Ergebnis ein. „Wir konnten unter den Wählern ein großes Interesse und eine große Ernsthaftigkeit bei der Stimmabgabe beobachten. Das Ergebnis zeugt auch davon.“ berichtet Politiklehrerin Zozan Defli, deren Klasse 8a die Organisation, Durchführung und Auszählung übernahm. Die Wahlbeteiligung betrug 86 %. Stärkste Partei unter den Schülern wurden die Grünen mit 32 % der Stimmen. Das gesamte Ergebnis kann hier unten abgerufen werden.

261 abgegebene Stimmen, 2 ungültig

UNICEF-Lauf 2019

Schülerinnen und Schüler der Oberschule in Seesen setzen sich für Flüchtlingskinder in Not ein. Im Rahmen der bundesweiten Aktion „wir laufen für UNICEF“ veranstaltet die Oberschule Seesen am 24. Mai einen Sponsorenlauf zugunsten von UNICEF. Los geht es um 9.00 Uhr morgens.

Die Mädchen und Jungen folgen damit einem Aufruf des Fußballweltmeisters und UNICEF-Paten Mats Hummels, der Schirmherr der Aktion „wir laufen für UNICEF“ ist.
Im Vorfeld haben sich die jungen Läufer Sponsoren gesucht, die bereit sind, pro gelaufener Runde oder für jeden gelaufenen Kilometer einen Betrag zu spenden. Sponsoren können Eltern, Verwandte oder auch Geschäfte sein.

Mats Humnmels (UNICEF)

Mit dem Schülerlauf unterstützen Schüler in Deutschland Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten. Die Hälfte des erlaufenen Geldes wird an UNICEF überwiesen, die andere Hälfte soll für die Gestaltung der Pausenhalle verwendet werden.
Die Laufstrecke wird auch durch das Schulgebäude führen. Die Didaktische Leiterin Svenja Rüffer: „Ein letztes Mal werden wir durch das alte ‚Forum‘ laufen, bevor die Pausenhalle in den Sommerferien den Handwerkern zur großen Modernisierung überlassen wird.“ Weiter führt die Strecke über die St.-Annen-Straße durchs Schulzentrum, über den Schulhof und Teile der Adolph-Kolping-Straße. Nach Rücksprache mit der Stadt werden einige Bereiche vorübergehend nicht befahrbar sein. Streckenposten entlang der Strecke geben aber gerne Auskunft. Die betroffenen Anwohner wurden informiert.

„Kaum ein Thema beschäftigt uns momentan so wie das Schicksal der vielen Flüchtlinge, die durch Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen müssen. Die Kinder und Jugendlichen auf der Flucht leiden ganz besonders unter dieser Situation. Mit der Aktion „wir laufen für UNICEF“ setzen sich so viele junge Menschen hier in Deutschland für Gleichaltrige auf der ganzen Welt ein. Dafür sind wir sehr dankbar“, würdigte Angela Sonnak-Ritmeier, Mitarbeiterin von UNICEF den Einsatz der jungen Sportler.

Auch die Direktorin der Oberschule Seesen Annegret Tuchtfeld erklärt: „Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen die aktuelle Lage der Flüchtlingskinder mit. Sie freuen sich, wenn sie erneut durch den Benefizlauf etwas zum Positiven verändern können.“
Sponsoren für die Aktion „wir laufen für UNICEF“ werden nach wie vor gesucht!
Wer die Aktion mit einer Spende unterstützen möchte, kann sich gerne im Sekretariat unserer Schule melden oder direkt am Tag des Spendenlaufs vorbeikommen. „Wir freuen uns über jeden Betrag. Wir freuen uns über jeden Unterstützer entlang der Laufstrecke.“ ergänzt die Didaktische Leiterin Svenja Rüffer.

Oberschule Seesen zeigt „Das Boot ist voll“

Schauspieler Willi Schlüter im Gespräch mit Schülern.

Das Stück „Das Boot ist voll“ erzählt die Geschichte von Vito Fiorino, der am 3. Oktober 2013 mit einer Gruppe Freunde unfreiwillig zum Retter von 47 gekenterten Flüchtlingen vor Lampedusa wurde. Das Theater in der List aus Hannover ließ den Schauspieler Willi Schlüter den Monolog eindrucksvoll spielen. Text und Regie verantwortet der Autor Antonio Umberto Riccò.
Am Beispiel von Vito Fiorino, der eine kleine Eisdiele auf Lampedusa betreibt, erlebten die Schüler aus Jahrgang 9 der Oberschule die Auseinandersetzung mit der Katastrophe und ihre noch nach Jahren spürbaren Folgen. Mitleid und Empathie, Zorn und Ohnmacht, aber auch Hoffnung und Menschlichkeit prägen das Stück „DAS BOOT IST VOLL“.
Es ist nicht die Beschreibung einer Heldentat, sondern der demütige Versuch einen Sinn in diesem Ereignis und im Leben zu finden. Nur der Zufall hat Vito und seine Freunde vor diese Aufgabe gestellt. Sie waren einfach da, wo auch wir hätten sein können. Sie haben nur das getan, was man tun musste – und wahrscheinlich die meisten Menschen auch tun würden. So wird die Geschichte eine Auseinandersetzung mit unserer sozialen Verantwortung, unseren Werten und Widersprüchen.
Im Anschluss an die Aufführung ging der Schauspieler Willi Schlüter mit den Schülern noch ins Gespräch. Das Stück und die Aufführung wurden gefördert von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie dem Kreisverband Goslar der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).