Menschen in der Welt. Projektwoche 2018

In der letzten Woche konnten die über 600 Schülerinnen und Schüler und ihre polnischen Partnerschüler die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Auf einem großen Markt in der Schule wurden die gewonnen Eindrücke gezeigt, die Projektergebnisse präsentiert und Einstudiertes vorgestellt.

An den Tagen zuvor wurde in altersgemischten Gruppen zum Themenkomplex „Menschen in der Welt“ gearbeitet. Die Schüler wählten sich in der Woche zuvor aus 23 Angeboten ihre Wunschthemen aus. Das Projekt „Internationales Kochen“ erwies sich als besonderer Favorit der Schüler. 32 von ihnen kochten schließlich bayrische Burger, Bruschetta oder gefüllte Empanadas. Außerdem sorgten sie gemeinsam mit ihren den polnischen Austauschschülern für ein polnisch-deutsches Gemeinschaftsmenü. In dem Projekt „World Games“ setzten sich die Jugendlichen mit ihnen noch unbekannten Wettkämpfen und Sportarten wie dem kanadischen Kin-Ball auseinander. Im Projekt „Bauwerke aus aller Welt“ bildeten die Schüler mit unterschiedlichen Materialien die Golden Gate Bridge, den Eiffelturm oder die künstliche Insel Palm Jumeirah nach. Parallel recherchierten sie technische Details und die historischen Entwicklungen zu diesen Konstruktionen. Im Projekt „Migration in Deutschland“ untersuchten die Schüler deutsche Migrationsgeschichten wie die der Sängerin Namika, des Unternehmers William Steinway oder der Russlanddeutschen. Die Gruppe „Musik verbindet“ dichtete ein Lied, vertonte das und erstellte dazu ein Video. Im Projekt „Kurdisch“ wurde Kultur und Sprache nachgespürt. Schüler der Gruppe „Menschen sehen anders aus“ stellten die unterschiedlichen Erscheinungsbilder hervor. Technisch bauten Schüler einer anderen Gruppe „Mühlenmodelle aus aller Welt“ nach. Im Poetry Slam duellierten sich zwei Dichter vor der Schulgemeinschaft und setzten sich in ihren Werken mit der Vielfalt und dem Miteinander in der Schule auseinander. „Es ist schön zu sehen, wie gut und konstruktiv unsere Schülerinnen und Schüler auch jahrgangsübergreifend arbeiten können“ zeigte sich der stellvertretende Schulleiter Daniel Beyer erfreut. Bemerkenswert sei auch der besondere Eifer, den viele Schüler im Rahmen einer solchen Projektarbeit entwickeln.

Tulpen für Brot

Die Oberschule Seesen beteiligt sich an der Aktion „Tulpen für Brot“, für die der Niedersächsische Ministerpräsident die Schirmherrschaft übernommen hat. Die Mitglieder der AG Schulgarten pflanzten dazu 250 Tulpenzwiebeln, deren Blüten im Frühjahr in Seesen verkauft werden sollen. Einen weiteren Teil der Zwiebeln verkaufen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Projekttage als Pflanzgut an der Oberschule.

Der Erlös der Verkaufs- und Pflanzaktion kommt der Peruhilfe, der Welthungerhilfe und der Kinderkrebshilfe zu gute. Die Hilfsorganisationen finanzieren damit drei Schulen und ein Projekt für Straßenkinder in Peru, Schulspeisungen im afrikanischen Burundi und Ausstattungen von Kinderkrebsstationen in Deutschland.

„Die Schulkinder lernen so, dass es Kinder gibt, denen es wesentlich schlechter geht als uns hier in Seesen. Und wir haben mit der Tulpe eine sehr interessante Pflanze für unseren Schulgarten, die wir im AG-Unterricht in den Wintermonaten behandeln werden.“, so Lehrer Volker Piepenbrink, der den Schulgarten an der Oberschule betreut.

Für den Verkauf im Frühjahr sucht die Oberschule noch Partner, die die Aktion unterstützen wollen, indem sie den Verkauf auf ihrem Firmengelände oder vor ihrem Geschäft gestatten. Dir Schulkinder nehmen 70 Cent pro Blume. Eine kleine Menge Tulpenzwiebeln  steht noch zum Preis von 60 Cent pro Zwiebel zum Verkauf. Wer Interesse hat, die Schule zu unterstützen, der melde sich im Sekretariat der Schule.

Tulpenbild von John O’Neill [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Oberschule startet mit fünf neuen Klassen ins neue Schuljahr

Großes Gruppenbild auf der Klassenfahrt von Jg. 5 2018
Klassenfahrt auf der Feuerkuppe

109 Schülerinnen und Schüler konnte die Schulleiterin Annegret Tuchtfeld im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula am ersten Schultag begrüßen. Schon während der Begrüßung stellten sich der Chor, die Streitschlichter und die Schulsanitäter den Neuen vor. Gemeinsam mit älteren Schülerinnen und Schülern, den „Buddys“, zogen die Klassenlehrerinnen Tomke Dreier, Maren Deck, Lena Post, Lena Heinemeier und Kira Petrat mit den neuen Klassen in die Oberschule ein. Derweil versorgte der Förderverein die wartenden Eltern mit Kaffee und Kuchen. Die Klassenlehrerinnen hatten sogleich das erste gemeinsame Abenteuer mit den Fünftklässlern vorzubereiten: Die dreitägige Klassenfahrt auf die Feuerkuppe bei Sondershausen startete am Montag. Auf dem Programm standen erlebnispädagogische Aufgaben, Übungen und Spiele die das Kennenlernen und die Gruppenbildung unterstützen. „Wir wollen das Kennenlernen nicht dem Zufall überlassen und den neuen Gruppen Zeit und Gelegenheit geben, sich möglichst ablenkungsfrei kennenzulernen“ erläutert der stellvertretende Schulleiter Daniel Beyer den Gedanken hinter der Fahrt.

Insgesamt besuchen in diesem Schuljahr 612 Schülerinnen und Schüler in 29 Klassen die Oberschule Seesen. Unter den Lehrkräften sind zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung und der sonderpädagogischen Arbeit im Rahmen der Inklusion auch zahlreiche abgeordnete Lehrkräfte von der Sehusa-Schule, vom Jacobson-Gymnasium und vom Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim.